Añadido: Jul 1, 2008
De: colognetraveler
Duración: 1:55
Kanada 2005, Teil 4: Vancouver Island, Victoria (British Colombia - BC) Vancouver Island, früher auch Quadra, ist eine nach dem Seefahrer George Vancouver benannte Insel an der Westküste Kanadas. Sie gehört zur Provinz British Columbia. Vancouver Island ist die größte Insel der Provinz British Columbia und wird durch die Strait of Georgia, die Johnstone Strait und die Queen Charlotte Strait vom kanadischen Festland getrennt. Die Juan de Fuca Strait trennt die Insel vom US-Staat Washington. Die Insel ist über 450 km lang und rund 100 km breit; dabei umfasst sie eine Fläche von 32.134 km². Der lange Gebirgszug der Vancouver Island Ranges teilt die Insel in die stürmische, zerklüftete, dem Pazifik zugewandte Westseite und die gemäßigtere Ostseite. Der höchste Berg ist der Golden Hinde mit 2195 m. Er steht im rund 2.500 km² großen Strathcona Provincial Park. Der einzige Gletscher ist der Comox Glacier. Die Westküste ist von fünf großen, fjordartigen Sundgebieten, den Sounds gekennzeichnet. Der größte See ist der Kennedy Lake nordöstlich von Ucluelet. Das Klima ist für kanadische Verhältnisse ausgesprochen mild, wobei es im Westen, am Henderson Lake, bis zu 6.650 mm pro Jahr regnet - vor allem in Herbst und Winter -, während auf der Saanich Peninsula in Victoria nur ein Zehntel dieser Regenmenge fällt. Schnee ist, außer im Hochgebirge, eher selten. Vancouver Island beherbergt noch große zusammenhängende Stücke gemäßigten Küstenregenwaldes (vor allem am Clayoquot Sound, am Barkley Sound und im Pacific-Rim-Nationalpark), die jedoch von der Holzindustrie bedroht sind (siehe Nuu-chah-nulth). Douglasien, Zedern und Sitkafichten, erreichen enorme Wuchshöhen (bis zu 96 m). Dort leben neben Schwarzbären, Pumas und Wölfe, aber auch Bergziegen, Elche, Stinktiere und Koyoten. Zur Fauna von Vancouver Island zählt auch das Vancouver-Murmeltier, eine sehr seltene Art innerhalb der Gattung der Murmeltiere. Der Küstensaum und die Flüsse sind sehr fischreich. Dies hängt damit zusammen, dass die Meeresströmungen vor allem im Sommer reichlich Phyto- und Zooplankton aus dem nördlichen Pazifik, aber auch aus tieferen Meereszonen herbeibringen, die wiederum eine große Artenvielfalt und enorme Fischpopulationen gefördert haben. Meeressäuger wie Wale und Robben, aber auch Otter sind hier ursprünglich zahlreich vertreten gewesen, dazu kommen große Vogelpopulationen. Außerdem wandern regelmäßig Lachse durch Flüsse und Seen zu ihren Laichgebieten. Mitte 2007 waren 13,8 % der Inselfläche als National- oder Provinzialpark, als ökologische Reserve oder sonstiges Gebiet unter Schutz gestellt. Victoria: Victoria ist die Hauptstadt der kanadischen Provinz British Columbia. Ihren Ursprung hat sie in einem 1843 errichteten Handelsposten der Hudson's Bay Company, von wo aus die Stadt unter dem Namen Fort Victoria Zentrum des Pelzhandels in den westlichen Gebieten Kanadas wurde. Der Name geht auf die englische Königin Victoria zurück. Aus dem zentralen Handelsposten entwickelte sich die Hauptstadt der Vancouver-Insel, dann der Kronkolonie British Columbia, schließlich der gleichnamigen Provinz. Ihre wirtschaftliche Basis war anfangs der Handel, wozu sich Verwaltung, Militär und Polizei, dann die Marine gesellten. Die Ausbeutung der natürlichen Ressourcen, vor allem von Holz, Kohle und der fischreichen Gewässer, besonders aber die Goldfunde auf dem Festland machten die Ansiedlung zu einer vergleichsweise großen Stadt. Starke Zuwanderung und politische Dominanz gaben ihr einen ausgesprochen „britischen" Charakter. Der Ballungsraum Capital Regional District umfasst neben der eigentlichen Stadt Victoria (rund 78.000 Einwohner) noch 12 weitere Gemeinden, die zusammen 330.000 Einwohner zählen. Die Kernstadt Victorias (Downtown) liegt an einer kleinen Bucht an der Pazifikküste am Südzipfel der Vancouver-Insel, die der westkanadischen Provinz British Columbia vorgelagert ist. Dazu kommen die umgebenden so genannten Nachbarschaften (neighborhoods), die zusammen das Stadtgebiet bilden. Dieses Stadtgebiet wiederum bildet den Kern des Capital Regional District, zu dem der Ballungsraum zusammengefasst wurde. Der überwiegende Teil der Bewohner von Vancouver Island lebt hier. Die Juan-de-Fuca-Straße trennt die Insel von den Vereinigten Staaten, deren Olympic Mountains von Victoria aus im Süden zu sehen sind. Östlich liegt die Straße von Georgia, in der sich Hunderte von Inseln befinden, die unter dem Namen Gulf Islands bekannt sind. Die umgebende Hügellandschaft schützt die Insel vor den schweren Regenfällen, die die Westküste der Insel kennzeichnen. Zugleich liegt der Ort so günstig, dass er von Stürmen nur selten erreicht wird. Die Stadt liegt südlich des 49. Breitengrades, der ansonsten ostwärts bis zu den Großen Seen die Grenze zwischen den USA und Kanada darstellt, und stellt somit den südlichsten Punkt Westkanadas dar.
Categoría: Travel
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